Robinson

Ich bin allein auf der Insel am Rande der Welt
könnte eigentlich tun und lassen was mir gefällt
doch die Einsamkeit hat mein Hirn verdreht
Bitte schick mir jemanden der mich versteht

Ich bin einsam – habe keine Freunde mehr
Ich leb am Rand der Zeit – die Welt ist hier so leer
Ich hab nicht mehr geschlafen – nur nachgedacht
Über mein Los das mich um den Verstand gebracht

Tag ein, Tag aus – seh ich das selbe Bild
wie ein Gefangener – im Paradies der Welt
zu Essen und zu Trinken – so viel wie ich möcht
doch allein, allein packs ich hier nicht

Im Sand finde ich Spuren – wie lange ist es her
das mein Auge Menschen sah – mein Blick schweift übers Meer
woher ist er gekommen – wo ist er jetzt hin
Ich folge diesen Spuren – weil ich einsam bin

Ausgestreckt am Strand – liegt ein geschundener Körper
ich dreh und rüttel ihn – verbinde seine Kratzer
Als er die Augen öffnet – weiß ich das ich ihn mag
Mein Blick streift den Kalender – ich glaub ich nenne dich Freitag