Süße Träume

wenn die Abendsonne im Städtemeer versinkt
der Gedanke im Rausch der Zeit versinkt – dann warte ich
wenn das Vogelgezwitscher in den Wäldern verhallt
aus Ecken und Fugen Nebel wallt – dann warte ich
, wenn alles langsam sich dem Ende neigt
und ich sicher weis das wir niemals vereint – dann warte ich

auf Süße Träume – die die Schatten der Nacht vertreiben
Süße Träume die mehr als nur Gedanken bleiben

wenn die Augen nur noch nach innen sehen
Sekunden scheinen nicht zu vergehen – dann warte ich
wenn das Herz seines Klanges lauscht
in den Adern sanft die Brandung rauscht – dann warte ich
wenn Irgendiemand in die Stille weint
und irgendwie alles verloren scheint – dann warte ich

Text: Holger Mair / Musik Andreas Renner